Die Entstehung von Menschen gegen Krebs

1997 wurde der Verein Menschen gegen Krebs e.V. von mehreren Enthusiasten um Lothar Hirneise gegründet. Das Satzungsziel war, das schon vorhandene Wissen von People against Cancer in den USA auch deutschen Bürgern zugänglich zu machen und zweitens eigene Forschungen über nicht-konventionelle Krebstherapien durchzuführen. Seither haben wir über 100 Kliniken auf der ganzen Welt besucht, unzählige Patienten bzw. Ärzte interviewt und permanent Daten ausgewertet. In unseren Forschungen geht es uns nicht so sehr um bestimmte Medikamente, da uns bewusst ist, dass es in der Krebstherapie wegen der umfassenden Erkrankung keine Wundermittel gibt oder jemals geben wird. Während es in der konventionellen Medizin immer noch ausschließlich um Ansprechrate und Tumorzerstörung geht, untersuchen wir vorrangig die wirkliche Überlebenszeit und noch wichtiger, die Lebensqualität.

ALT text ALT Text


Stacks Image p55_n6
Aus Menschen gegen Krebs wird Krebs21

Das Wachstum unseres Vereins verlief seit 1997 parallel zu unserer eigenen Entwicklung und so hatten wir uns auch den noch nicht so perfekten Punkten in unserem Verein niemals verschlossen. Ein solcher war immer das Wort „gegen“ im Namen unseres Vereins. Viele Menschen haben uns darauf aufmerksam gemacht und aus diesem Grund haben wir 2009 eine Namensänderung beschlossen. Von „Symbol Krebs“ über „Menschen und Krebs“ bis hin zu „Krebs als Chance“ hatten wir unterschiedliche Namen diskutiert, doch mit keinem waren wir wirklich zufrieden. Es musste ein Namen her, der den Menschen zeigt, dass wir mit unseren Gedanken schon im 21. Jahrhundert angekommen sind und es Zeit wird, Fußabdrücke im Sand der medizinischen Welt des 21. Jahrhunderts zu hinterlassen. Bei diesen Gedanken drängte sich ein Name regelrecht auf: Krebs 21.

Damit konnten wir klar ausdrücken, dass wir für eine Onkologie des 21. Jahrhunderts stehen und die barbarische Onkologie des 20. Jahrhunderts für immer ad acta legen wollen. Krebs 21, ja das fühlte sich sehr gut an. Nun musste nur noch ein Logo her, dass für all das steht, was wir uns seit Jahren auf die Fahne geschrieben hatten: Herzlichkeit und Offenheit für Neues. Ein Synonym für Herzlichkeit fanden wir schnell in der Farbe rot, doch wie drückt man am besten eine Offenheit für Neues aus? Das Symbol eines Wirbels fanden wir für geeignet, denn wir wirbeln Menschen seit Jahren auf und ein Wirbelsturm ist auch gleichzeitig ein Synonym dafür, dass danach überhaupt Neues entstehen kann.
Die Zukunft von Krebs 21

Die universitäre Onkologie ist bei weitem nicht so erfolgreich, wie wir uns das alle erhofften und immer noch erhoffen. Ohne näher auf die Gründe dafür einzugehen ist es schlicht und ergreifend eine Tatsache, dass jedes Jahr mehr Menschen an Krebs sterben und die Therapien extrem schädigend sind und machmal sogar töten. Das ist nicht gerade das was man unter dem Wort Erfolg verbuchen könnte.

Natürlich sollte man universitäre Therapien nicht vergessen oder verdammen, doch wir bei Krebs 21werden uns auch zukünftig vorrangig für nicht universitäre Therapien einsetzen, denn die universitären haben durch die immens großen finanziellen Zuwendungen von Pharmafirmen sowieso schon genug Unterstützung. Wir sehen unsere Arbeit weiterhin darin, ein breiteres Publikum über die Erfolge von nicht-universitären Therapie zu informieren und Patienten gehbare Wege aufzuzeigen, wenn konventionelle Therapien schon längst versagt haben bzw. nicht (mehr) vielversprechend sind.
Stacks Image p56_n7